Milchaufschäumer Test und Vergleich 2018

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Milchaufschäumer Test 2018 – hilfreiches Hintergrundwissen

Wer sich einen Milchaufschäumer für Zuhause zulegen möchte, hat oft die Qual der Wahl. So muss nämlich die Wahl zwischen einem Quirl Milchschäumer, einem handbetriebenen Milchaufschäumer oder einem elektrischen Induktions Milchaufschäumer getroffen werden. In der Gastronomie werden im Regelfall Kaffeevollautomaten benutzt, die über eine integrierte Technik des Milchaufschäumens verfügen. Jede einzelne Milchschäumer-Variante funktioniert natürlich unterschiedlich und weist ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile auf.

Der Quirl Milchschäumer

Der Quirl Milchschäumer ist wohl die bekannteste Variante der Milchaufschäumer und ist bereits für kleines Geld- meist sogar unter 20 Euro, im Handel zu erstehen. Hierbei handelt es sich um ein kleines Gerät, an dessen Ende eine Art Quirl befestigt ist und mittels Batterien angetrieben wird. Mittels dieses Quirls wird Luft unter die Milch gezogen und somit verwirbelt. Somit entsteht nach einiger Zeit der fluffige Milchschaum. Die Milch wird im Vorfeld in ein hohes Gefäß gegeben, dann wird der Quirl Milchschäumer in Betrieb genommen und mit dem Quirl voran in der Milch bewegt. Nach wenigen Minuten ist der Milchschaum auch schon fertig. Die Vorteile dieser Variante an Milchaufschäumern ist zum einen der niedrige Preis und auch die Größe, so dass sich der Milchaufschäumer wunderbar in einer Schublade deponieren lässt. Die Handhabe des Gerätes ist ebenfalls sehr einfach und binnen kürzester Zeit ein Ergebnis sichtbar. Nachteile lassen sich bei der Leistung aufzählen, da das Gerät lediglich von Batterien betrieben wird und- je nach Gebrauch- schnell an Leistung verliert. Zudem ist beim Milchschaum sicherlich Luft nach oben, für den seltenen Gebrauch ist dieser Quirl Milchschäumer aber sicherlich zu empfehlen. Außerdem muss die Milch ggf. vorher warmgemacht und in das entsprechende Gefäß gefüllt werden.

Der handbetriebene Milchaufschäumer

Wie es bereits der Titel erahnen lässt, ist beim handbetriebenen Milchaufschäumer noch wahre Muskelkraft gefragt. Dieser Milchaufschäumer besteht aus einem hohen Gefäß, sowie aus einem abnehmbaren Deckel, an welchem in einigem Abstand ein sehr feines Sieb befestigt ist, welches mit einem Griff nach oben und unten bewegt werden kann. Es wird also Milch in das Gefäß gefüllt, dieses mit dem Deckel verschlossen und im Anschluss, durch auf- und ab bewegen der Hand, ebenfalls Luft unter die Milch gemischt. Bis sich die Milch in Schaum verwandelt hat, muss natürlich ein wenig mehr an Zeit investiert werden, als etwa mit dem elektrischen Quirl. So dauert es im Schnitt etwa drei Minuten, ehe die feinen Luftbläschen in der Milch diese in den begehrten Schaum umgewandelt haben. Je nach Modell ist diese Art des Milchaufschäumers ab ca. 40 Euro zu haben, je nachdem, welche Größe oder Material verwendet wurde. So können neuere Milchaufschäumer zum Beispiel auf einem Induktionsherd verwendet werden, um Milch zu erwärmen, große Gefäße erlauben die Zubereitung von Milchschaum für etliche Personen. Ein großer Vorteil dieses Geräts steckt sicherlich im Energieaufwand, da hier weder Strom oder Batterien notwendig sind, sondern nur reine Muskelkraft. Zudem wird der Milchschaum meist feiner und cremiger, so dass er im Vergleich zur ersten Milchaufschäumer-Variante, hier klar gewinnt. Auch der Reinigungsaspekt spielt hier sicherlich eine Rolle, da die meisten Modelle einfach in der Spülmaschine gereinigt werden können. Auch bei diesem Modell ist zu erwähnen, dass die Milch eventuell erwärmt werden muss, ehe sie in Milchschaum verwandelt werden kann.

Der elektrische (Induktions)Milchaufschäumer

Bei dieser Art des Milchaufschäumens geht es komplett elektrisch zur Sache. Hier wird die kalte Milch einfach in das Gefäß geschüttet, wo sie dann, etwa mit einem Wasserkocher vergleichbar, erhitzt und in Milchschaum umgewandelt wird. Mittels Induktionstechnik wird die kalte Milch zunächst auf die entsprechende Temperatur erhitzt, das Aufschäumen der Milch erfolgt- je nach Modell- entweder zeitgleich oder im Anschluss. Sobald die richtige Konsistenz des Schaums erreicht wurde, schaltet sich das Gerät automatisch ab. Je nach Wunsch und Modell sind diese Modelle ab 40 Euro zu haben, wobei dies eher die untere Preisgrenze darstellt. Die Vorteile bei diesem Modell bestehen vor allem darin, dass es vergleichsweise schnell geht und die Milch nicht erwärmt werden muss, sondern alle Schritte „übernommen“ werden. Zudem wird das Gerät dank Induktion nicht übermäßig heiß von außen, so dass die Verletzungsgefahr relativ gering ist. Zu den Nachteilen zählen sicherlich der Stromverbrauch und zum Teil das Ergebnis des Milchschaumes, welches je nach Modell natürlich variieren kann. Zudem kann das Gerät zur Reinigung nicht in die Spülmaschine gegeben werden, sondern muss per Hand gereinigt werden.

Im Kaffeevollautomaten integrierte Milchaufschäumer

Wer beispielsweise damit liebäugelt, sich einen Kaffeevollautomaten anzuschaffen, aber zugleich nicht auf seinen Milchschaum verzichten möchte, sollte sich über Modelle informieren, die einen Milchaufschäumer mit an Bord haben. Im Café wird heißer Dampf verwendet, um die Milch aufzuschäumen, dieser wird zunächst dem integrierten Wassersystem entnommen und im Anschluss mittels einer Dampflanze in das Gefäß mit frischer Milch gegeben. Die Milch wird somit erhitzt und zeitgleich mittels der Luft aufgeschäumt. Für den privaten Gebrauch wird beim „herkömmlichen“ Kaffeevollautomat eine etwas andere Vorrichtung genutzt. Diese nennt sich „Cappuccinatore“ und besteht aus einem Kunststoffaufsatz, der frische Milch direkt ansaugt und in Milchschaum umwandelt. Auch hier wird heißer Dampf verwendet, so dass der Unterdruck die Milch angesaugt und zeitgleich aufgeschäumt wird. Der Vorteil eines solchen Automaten ist sicherlich, dass man somit Kaffeegenuss auf höchstem Niveau Zuhause erleben kann. Allerdings schlagen hochwertige Modelle mit einigen Hundert Euro zu Buche, selbst Preise über 1000 Euro sind denkbar. Zudem ist die Handhabe, bzw. die Reinigung nicht immer einfach.

Pflege eines Milchaufschäumers

Wie bereits oben angeklungen, müssen die unterschiedlichen Milchaufschäumer selbstverständlich auch gereinigt werden. Am einfachsten gestaltet sich dies beim handbetriebenen Milchaufschäumer, da dieser meist in der Spülmaschine mitgespült werden kann. Bei eingetrockneten Resten können auch ein heißes Wasserbad und die Benutzung von Spülmittel helfen. Bei dem Quirl Milchschäumer stellt sich die Sache schon anders dar, da er nicht in die Spülmaschine gegeben werden darf. Stattdessen sollte man ihn mit einem feuchten Lappen reinigen und anschließend gut abtrocknen. Sind hartnäckige Reste vorhanden, kann man den Quirl (je nach Fertigung, also Metall oder Plastik) mit einer Stahlbürste reinigen oder sogar einer ausgedienten Zahnbürste. Bei einem vollkommen elektronischem, Induktions Milchaufschäumer, sollten Milchreste direkt mit einem feuchten Lappen, wahlweise auch mit etwas Spülmittel, entfernt werden. Zudem ist darauf zu achten, dass die Elektronik im Inneren keine Flüssigkeit abbekommt. Je nach Modell kann es sein, dass beispielsweise das obere Teil in die Spülmaschine darf, das untere jedoch nicht. Daher sollte die Bedienungsanleitung genau durchgelesen werden. Als Grundsatz gilt, dass Milchreste am besten unmittelbar nach der Nutzung vom Gerät entfernt werden sollten.

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